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Verein

Vereinskleidung

 

Bei der Weihnachtsfeier wurde die Beschaffung einer Vereinskleidung angekündigt.

 

Die Vereinskleidung würde bestehen aus:

Für Damen

Dirndl lang  mit Logo dugo

Dirndl kurz  mit Logo dugo

Ein schwarzes Dirndl kombiniert mit einer goldfarbenen Schürze mit Vereinslogo.

Dabei gibt es eine Wahl zwischen langer und kurzer Schürze (je nach Dirndllänge)

Die Schürzen gibt es in den Größen XS, S, M, L, XL, XXL, XXXL.

 

  Für Herren

Trachtenhemd mit Logo links

 

Ein weißes Trachtenhemd mit Vereinslogo am linken Kragen kombiniert mit schwarzer Hose (nicht Jeans)

Die Hemden gibt es in den Größen XS, S, M, L, XL, XXL, XXXL.

 

 

Die Hemden kosten fertig bestickt €25, die Schürzen ebenfalls bestickt kurz €25 und lang €30. Bei der nächsten Vorstandsitzung wird noch über einen Zuschuss abgestimmt.

Ein schwarzes Dirndl oder eine schwarze Hose haben sicher die Meisten zuhause, wenn nicht, gibt es preiswerte Dirndl bei Stoiber in Ranoldsberg (€40-€70)

In die Bestellliste haben sich bisher 36 Damen und 20 Herren eingetragen.

Bestellungen noch möglich bis 20.02.2020 per E-mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit Angabe der Art, Länge und Größe.

Anprobe und Begutachtung ist leider nicht mehr möglich, da die Muster zurückgegeben wurden.

Hier nochmals die Bilder der ausgewählten Stücke und Stickereien 

 

Diese Farben und Stickereien wurden verworfen

 

 

 

 

 

 

Die Gründung

 

So fing es an1919 k2

Man schreibt das Jahr 1918 und im Dorf Altenerding (40 Kilometer nördlich von München) fängt der Schreinermeister Martin Obermeier mit seinem Gehilfen das Theaterspiel an. Nach den "Wirren und Schicksalsschlägen des Ersten Weltkrieges" bringen sie Ein-Akter bei Schützenvereinen und Feuerwehrfesten auf die Bühne, so zum Beispiel die "Junggesellensteuer". Die Zahl der  Spieler wächst langsam aber stetig und die Gründung eines Theatervereins steht 1920 im formellen Sinn bevor.

Weit der Zeit voraus sind die Gründungsherren mit ihrem damals sensationell anmutenden Beschluss, "daß auch Damen gewählt werden können, in dem sie bei uns das gleiche Vereinsrecht genießen als die Herren." 

So ging es weiter

Im Adlberger-Saal in Altenerding regt sich ab 1947 nach der kriegsbedingten Zwangspause wieder Theaterleben. Der "Dorfhader" und "Das Lener'l vom Königssee" sind Stücke, die Aufbruchsstimmung  vermitteln.  Der Spielleiter Martin Obermeier setzt im Frühjahr 1949 das religiöse Schauspiel "Nur im Kreuz ist Heil" an. 50 Mitwirkende sind gefordert für das Stück, das in der Zeit der Christenverfolgung spielt.

Aus dem gesamten Landkreis reisen die Theaterbegeisterten  an: Meist mit Fuhrwerken, aber auch einzelne Autos fahren in Altenerding vor. 

Damals eine Marginalie - aus heutiger Sicht eine weitreichende Entscheidung der Spielleitung: Der zwölfjährige Josef Beil steht mit auf der Bühne und begeistert sich auf Anhieb für das Theaterspiel. Er wird später für viele Jahrzehnte Vorstand und Spielleiter.

Chronik

 

1920 Vereinsgründung -- So fing es an

Man schreibt das Jahr 1918 und im Dorf Altenerding (40 Kilometer nördlich von München) fängt der Schreinermeister Martin Obermeier mit seinem Gehilfen das Theaterspiel an. Im Jahre 1920 gründen sie offiziell den Theaterverein.

1933 Gleichgeschaltet - KdF Theaterverein

Wie alle deutschen Vereine erhält der Theaterverein den Begriff KdF (Kraft durch Freude) aufgezwungen und muss ihn dem eigenen Namen voranstellen. Es bleibt dem Verein bei den Nazis ab 1933 nicht erspart, unter dem Zeichen "KdF" - "gleichgeschaltet" werden
Auf dem Spielplan stehen weiter die eigenen Stücke, keinesfalls dem Regime angepasst.
 
1939 Der Vorhang fällt -- Dunkle Wolken ziehen herauf
 
Die Laienschauspieler werden Kriegsteilnehmer.

Im Vereinsprotokoll heißt es ahnungsvoll "Dunkle Wolken ziehen herauf".

1947 Das Stück "Lehnerl vom Königssee" vermittelt Aufbruchsstimmung

 Die Laienschauspieler haben wieder Freude am Theaterspielen. Das Theaterleben wird im Saal des "Adlberger" auch mit dem "Dorfhader" wieder aktiv.

1949 zum Stück "Im Kreuz ist Heil": Damals eine Marginalie - aus heutiger Sicht eine weitreichende Entscheidung der Spielleitung: Der zwölfjährige Josef Beil steht mit auf der Bühne und begeistert sich auf Anhieb für das Theaterspiel. Er wird später für viele Jahrzehnte Vorstand und Spielleiter sein.

1962 Am Scheideweg -- geht es weiter? - Auflösung des Vereins droht

Einziger Tagesordnungspunkt der Vereinsversammlung ist die Frage, ob der Traditionsverein aufgelöst oder fortgeführt werden soll. Die sogenannte alte Garde will sich zurückziehen.

Josef Beil reißt einige wenige Junge mit und übernimmt den Posten des Ersten Vorstands.

1978 Schwedenspiele - Freilichttheater zur 750-Jahr-Feier der Stadt Erding

Beschrieben mit den Worten "Der spinnt, der Beil" wurde die B388 durch die Stadt Erding für 6 Wochen gesperrt und vor dem Schönen Turm ein Theater aufgeführt, das die Ereignisse während des 30-jährigen Krieges darstellte.

Die Schwedenspiele wurden zur festen Einrichtung im Kulturkalender der Stadt Erding. Weitere Spieljahre 1991, 1996, 2003, 2009, 2022 (geplant).

1988 1200-Jahrfeier von Altenerding - Teilnahme am Festzug

 

2003 Fahnenweihe - Die neue Vereinsstandarte

 

Ein Provisorium hat ausgedient, Fahnenweihe zu den Schwedenspielen 2003 mit Festumzug durch Erding

Patenverein ist das Bauerntheater Ismaning

2003 Festzug der Stadt Erding - Teilnahme zum Erdinger Volksfest 2003

  

2008 1200-Jahrfeier von Oberhummel - Teilnahme mit Schwedenlager

 

2010 90 Jahr-Feier -- In der Stadthalle

Mit einer Laudatio des Bürgermeisters Max Gotz, einem Potpourri aus vielen bisher gespielten Stücken und einem vergnüglichen Abend mit Tanzband wurde die Gründung des Vereins vor 90 Jahren gefeiert.

Über 150 Vereinsmitglieder und geladene Gäste waren anwesend.

2012 Mitgliederehrung

Marianne Kressierer und Walter Schmidt. wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt, Maria Beil, Hans Zech, Denise Meiler, Marlene Roth und Jörg Meiler für langjährige Verdienste für den Verein geehrt

2013 Sepp Beil stirbt unerwartet

Der langjährige Vorstand und Spielleiter der Volksspielgruppe Altenerding e.V. stirbt am 13.07.2013 völlig unerwartet. Er war über 40 Jahre Vorsitzender und seit 10 Jahren Ehrenvorsitzender und Ehrenspielleiter.

Nachruf im Erdinger Anzeiger

2015 75-Jahre Volksfest Erding - Teilnahme am Blumenkorso

Impressionen vom Blumenkorso am Sonntag den 30. 8. 2015

 

2016 Umzug des Kulissenlagers aus Kirchötting

Die Kulissen aus Kirchötting wurden innerhalb von 3 Tagen in eine neue Halle in Erding umgezogen.

Allen Helfern gebührt der Dank für eine großartige Leistung.

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(Foto: Gerd König)

2017 Ernennung zum Ehrenmitglied

Bei der diesjährigen Weihnachtsfeier wurde Denise Meiler zum Ehrenmitglied ernannt. "Buffy" Adelsberger wurde für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt.
 

2020 Alle Vorstellungen abgesagt

Wegen des Ausbruchs des Corona-Virus müssen die Vorbereitungen sowie alle Veranstaltungen abgesagt werden. Dies gilt auch für die 100-Jahr-Feier. Alle Vorstellungen und die Jubiläumsfeier wurden auf 2021 verschoben.

Fahnenweihe 

 

Ein Provisorium hat ausgedient

In den 60er Jahren machte sich in der Volksspielgruppe ungewohnte Aufregung breit. Wir wurden eingeladen an einem Festzug teilzunehmen - aber eine Fahne hatten wir nicht. Auf die Schnelle gestalteten wir ein flatterndes Symbol, dass  immer wieder zum Einsatz kam.

Doch nun hat zum Jubiläum im Jahr 2003 das lang geliebte Provisorium ausgedient.

Die neue Vereinsstandarte ist dem heiligen Vitus gewidmet (Patron der Komödianten)

Patenverein ist das Bauerntheater Ismaning.

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Links die Ortsseite der Fahne und rechts, die Vereinsseite

 

 

 

Auszug aus dem Bericht im Erdinger Anzeiger vom 21. Juli 2003 von Petra Derleth            

Der Witz des Tages war ein Lied: "Aber heut' is koid", quasi die Hymne der Schäffler. Denn die Volksspielgruppe Altenerding und ihre Gästen ächzten am Festtag der Fahnenweihe unter der großen Hitze des Jahrhundertsommers. Dennoch stieß die Standartenweihe auf großes Interesse bei der Bevölkerung. Und die Volksspielgruppe wäre ein schlechter Theaterverein, wenn sie nicht sogar am Ende einer Messe Beifall bekäme

Zelebrant der Messe auf der Bühne vor dem Schönen Turm war Klaus Franzl, heute Domvikar und Regionalpfarrer, der auf den Tag genau vor 25 Jahren vorher an der selben Stelle bei den Schwedenspielen mitgewirkt hatte. Eine Messfeier auf einer Bühne sei zwar ungewöhnlich, aber nicht weit hergeholt: "ein Gottesdienst hat theatralische Elemente. Er ist sozusagen ein heiliges Spiel. Aber hier ist Gott der Handelnde".Fahneweihe Flyer

Franzl würdigte in seiner Predigt vor der Kulisse der Mitglieder der Volksspielgruppe und zahlreicher Vereine, darunter die Schäffler-Tänzer aus Ismaning, vor dem Bühnenbild der Schwedenspiele, die soziale Aufgabe, die ein Verein übernehme.

In Freud und Leid ein Zeichen der Einigkeit sowie ein treuer Begleiter durch Höhen und Tiefen solle die neue Standarte der Volksspielgruppe sein, wünschte Rita Leber im Namen des Festausschusses dem Verein. Nach Fahnenmutter Marianne Kressierer und Schirmherr Bürgermeister Karl-Heinz Bauernfeind brachte sie ein Erinnerungsband an. Mit einem weiteren gedachte der Verein seiner verstorbenen Mitglieder. Die Volksspielgruppe und der Patenverein, das Ismaninger Bauerntheater, tauschten als Zeichen ihrer Verbundenheit Fahnenbänder aus.

Wegen der großen Hitze fanden sich nur wenige Zaungäste ein, um den stattlichen Festzug von der Stadthalle über das Heiliggeist-Stift über die Haager Straße zum Schrannenplatz zu bewundern. In der Innenstadt immerhin drängte sich eine respektable Anzahl an Gästen auf den wenigen Schattenplätzen. Umso größer ist der Verdienst der zahlreichen Teilnehmer am Festzug, der Musikkapellen, allen voran der Stadtkapelle Erding, und den Schäfflern. 

Bilder

Pressemitteilungen

zur Produktion "Magdalena" 2020

 

20.02.2020

Vom Zuhälter zum Pfarrer

100 Jahre Volksspielgruppe – dieses Jubiläum wird im Juli 2020 im Bauernhausmuseum mit dem Volksstück „Magdalena“, nach Motiven von Ludwig Thoma, vom Erdinger Traditionsverein gebührend gefeiert!

Die rund 80 Mitwirkenden trafen sich bereits zu den ersten Proben.

Vorstand und Spielleitung haben den Ablauf der Feierlichkeiten festgelegt; Neue und bewährte Spieler stehen dabei in den Startlöchern und hoffen wieder auf einen traumhaften Theatersommer. Selbstverständlich mit überdachter Zuschauertribüne. Der Biergarten, wird vor der Vorstellung bereits Unterhaltung bieten: Musikalisch mit der Teneriffa-Tanzlmusi und spielerisch mit Akteuren der Gruppe Scriptlos von der VSG Altenerding.

Ein, dem Publikum bestens bekannter, „alter“ Spieler der VSG, Gerhard Zech, gab im vergangenen Herbst überzeugend den österreichischen Zuhälter!

Dabei unterhielt das Erdinger Publikum auch in der Pause hervorragend.

Nun wird er den Sprung ins kalte Wasser wagen und als bigotter Pfarrer, sich hinter „seinem Gewande versteckend“, ins ernste Fach wechseln.

Dass ihm das gelingen dürfte, ist anzunehmen, nachdem sich Gerhard Zech schon seit Jahrzehnten auf der Bühne wandelbar zeigt.

Martin Garmeier, der Erdinger Stadtpfarrer, beobachtete Zech bei der Probe bereits mit einem Lächeln auf den Lippen; Garmeier, der bereits als Jugendlicher Theater spielte, ließ sich überzeugen, mal wieder Theaterluft zu schnuppern. Nur „einen Pfarrer wolle er auf keinen Fall spielen – und eine kleine Rolle sollte es sein“! Dieser Wunsch wurde ihm gern erfüllt. Nun darf man gespannt sein!

Der Kartenvorverkauf in der Stadthalle Erding läuft bereits!

Renate Eßbaumer

Presseverantwortlich

 

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Bildunterschrift: Lore Wimmer als Bäuerin mit Gerhard Zech als Pfarrer Köckenberger

  

 

15.12.2019

Magdalena

eine dörfliche Hetzjagd nach Motiven von Ludwig Thoma

Eine Geschichte, die mehr als 100 Jahre später, in den Zeiten von social media, genauso oder sogar noch aktueller ist, als 1912 in Berlin uraufgeführt. Damals, wie heute, gibt es Verleumdung, falsche Anschuldigungen und Mobbing bis zum bitteren Ende, auch wenn es „früher“ nicht so geheißen hatte.

Ludwig Thoma hatte die Bigottheit und die engstirnige Moral eines ganzen Dorfes im Visier, als er eines seiner wenigen, dramatischen Werke schuf.

Die Inszenierung knüpft zeitlich an die 2017 erfolgreiche Inszenierung der „Madam Bäurin“ an. Hier ist vorstellbar, dass die Gerüchte über das Schicksal und der Verfehlungen der „Magdalena“ in der großen Stadt, ihren Lauf genommen haben könnten.

….“Sie hat sich der Sünde ergeben!“ - So sieht es der Kooperator, als man die minderjährige Magdalena Mayr aus der Großstadt zurück ins Haus ihrer Eltern schleppt - zum Gespött des Dorfes und zur Schande ihrer Eltern. Sie hat sich in der Stadt von einem Heiratsschwindler prellen lassen, das Gesparte ist dahin, für Geld hat sie ihren Körper verkauft.

Die Mutter liegt im Sterben, der Vater, ein einfacher Häusler, weiß nicht, wie er mit dem Herzenswunsch seiner Frau, das Kind nicht zu verstoßen, umgehen soll. In kaltem Naturalismus jagt Ludwig Thoma seine Leni in den Tod, als trotz Hausarrests das Gerücht aufkommt, die Tochter habe sich erneut prostituiert.

Am Schluss wird sie vom Vater erstochen, bevor sie aus dem Dorf gehetzt werden kann.

Ein Theaterstück, das dem Anspruch der Volksspielgruppe Altenerding gerecht wird, „nicht nur“ leichte Unterhaltung, sondern auch anspruchsvolles Theater zu inszenieren.

Ein Stück, mit dem im Bauernhausmuseum Erding die 100 Jahr-Feier der VSG würdig begangen werden kann.

 

Daten

 

Volksspielgruppe Altenerding e.V.

www.volksspielgruppe.de

 

Regie: Manuela Schieder und Renate Eßbaumer

Technische Leitung: Erich Peinelt

 

Premiere: 26.6.2020

weitere Vorstellungen: 27.6. / 28.6. / 3.7. / 4.7. / 5.7. / 10.7. / 11.7. / 17.7. / 18.7.

 

Einlass in den Biergarten 18:00 Uhr

Beginn der Vorstellung 20:00 Uhr

 

Überdachte Tribüne im Bauernhausmuseum Erding

Ausweichtermine bei wetterbedingtem Ausfall jeweils am folgenden Werktag

 

Kartenvorverkauf in der Stadthalle Erding Tel 08122 990 712

 

Bilder

 

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