Zum ersten Mal in Erding, präsentiert von der Volksspielgruppe Altenerding, das Schwarze Theater.
Spielleiter Josef Beil griff tief in seine Trickkiste und ließ der Erfahrung vieler Jahre Theaterwirkens freien Lauf. Heißt doch "Schwarzes Theater", dass Schauspieler und Gegenstände auf wundersame Weise auf offener Bühne verschwinden und wieder auftauchen. Doch nicht Technik bestimmt die "Märchenwelt", sondern Tanz, Musik und eine lustige Handlung. Die Fantasie und Imagination der Zuschauer wird stimuliert und zum Mitträumer angeregt.
Der Träumer verliebt sich in eine Marionette, die unversehens zum Leben erwacht. Elf Länder der Erde bereist der Träumer --- immer knapp verpasst er seine Geliebte. In jeder stadt erlebt der Zuschauer zusammen mit dem Träumer landestypische Stimmungen. Eine Ballettgruppe zeigt für Paris natürlich den Can-Can, in Madrid ist er beim Flamenco dabei. Was wird wohl in Rom oder Amerika geschehen?
Selbst ein Besuch bei Außerirdischem ist nicht ausgeschlossen.
Ein besinnliches, heiteres und musikalisches Volksstück vom betrogenen Betrüger
Das Stück, geschrieben von Josef Maria Lutz,wurde 1951 im Münchner Volkstheater uraufgeführt.
Der uralte Stoff vom Nicht-Sterben-Können ist hintergründig-metaphysisch. Denn: Dem Schmied geht es gut, doch die Zeit vergeht und allmählich wird ihm das Leben zur Last, der Wunsch nach Einzug in die Ewigkeit gerät übermächtig.
Der Dorfschmied beschlägt gutmütigerwise einem Fremden den Esel umsonst. Dafür verspricht ihm dieser, dass künftig jeder, der seine schönen Birnen klauen will, nicht mehr vom Baum herunterkommt ohne seine Erlaubnis. Zudem gelangt auf wundersame Weise der Schmied zu reichtum. Als sich sein Wunsch nach einem Stammhalter auch noch erfüllt, scheint das Glück perfekt.
Da, plötzlich zu Kirchweih besucht Gevatter Tod den Schmied zu seinem letzten gang - völlig verzweifelt sinnt nun der Schmied, wie er dem Sterben entgehen könnte. Mit eine List bannt die Schmiedin den Tod auf den Birnbaum. Was fatale Folgen - nicht nur für die Birnen hat....
Mitwirkende auf der Bühne und hinter der Bühne
Inszenierung von Sepp Beil, Regie: Peter Stienen
Das Bild zeigt die Mitwirkenden von 1949
Der 4. von rechts in der untersten Reihe ist der 12-jährige Josef Beil in seiner ersten Rolle.
Wer weitere Personen auf diesem Foto kennt, bitte alle Hinweise an die Vorstandschaft.
Leider können wir die Namen der anderen Mitwirkenden nicht mehr feststellen.
Das Bild zeigt angeblich die Darsteller von 1926
Der 3. von rechts soll Jakob Stimmer, der Spielleiter, sein
Wer weitere Personen auf diesem Foto kennt, bitte alle Hinweise an die Vorstandschaft.
Leider können wir die Namen der anderen Mitwirkenden nicht mehr feststellen.