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MagdalenaFlyerMagdalena vorne

Eine dörfliche Hetzjagd nach Motiven von Ludwig Thoma

 

Beschreibung

Ludwig Thoma hatte die Bigottheit und die engstirnige Moral eines ganzen Dorfes im Visier, als er mit "Magdalena" eines seiner wenigen, dramatischen Werke schuf

Uraufgeführt 1912 in Berlin, ist diese Geschichte,selbst nach mehr als 100 Jahren, in den Zeiten von Social Media, genauso oder sogar noch aktueller. Damals, wie heute, gibt es Verleumdung, falsche Anschuldigungen und Mobbing bis zum bitteren Ende, auch wenn es „früher“ nicht so benannt wurde.

Das Drama knüpft zeitlich an die 2017 erfolgreich aufgeführte Inszenierung der „Madam Bäurin“ an. Es ist vorstellbar, dass die Gerüchte über das Schicksal und der Verfehlungen der „Magdalena“ in der großen Stadt und das Schicksal hier ihren Lauf genommen haben könnten.

Ein Theaterstück, das dem Anspruch der Volksspielgruppe gerecht wird, „nicht nur“ leichte Unterhaltung, sondern auch anspruchsvolles Theater zu inszenieren.

Ein Stück, mit dem im Bauernhausmuseum Erding die 100 Jahr-Feier der Volksspielgruppe Altenerding e.V. würdig begangen werden kann.

Premiere auf 25.Juni 2021 verschoben, weitere Vorstellungen 2021 am 26.6. / 27.6. / 2.7. / 3.7. / 4.7. / 9.7. / 10.7. / 16.7. / 17.7. 

Das Rahmenprogramm beginnt ab 18:00 Uhr im Bauernhausmuseum, durch das Programm begleitet die "Teneriffa Tanzlmusi" aus Dorfen. Das Theaterstück beginnt um 20:00 Uhr.

Die Handhabung bereits gekaufter Karten finden sie hier

 

Inhalt

….“Sie hat sich der Sünde ergeben!“ - So sieht es der Kooperator, als man die minderjährige Magdalena Mayr aus der Großstadt zurück ins Haus ihrer Eltern schleppt - zum Gespött des Dorfes und zur Schande ihrer Eltern. Sie hat sich in der Stadt von einem Heiratsschwindler prellen lassen, das Gesparte ist dahin, für Geld hat sie ihren Körper verkauft.

Die Mutter liegt im Sterben, der Vater, ein einfacher Häusler, weiß nicht, wie er mit dem Herzenswunsch seiner Frau, das Kind nicht zu verstoßen, umgehen soll. In kaltem Naturalismus jagt Ludwig Thoma seine Leni in den Tod, als trotz Hausarrests das Gerücht aufkommt, die Tochter habe sich erneut prostituiert.

Am Schluss wird sie vom Vater erstochen, bevor sie aus dem Dorf gehetzt werden kann.

 

Mitwirkende

Regie: Manuela Schieder und Renate Eßbaumer

Technische Leitung: Erich Peinelt

Die weiteren Mitwirkenden Stand Feb.2020

 

Pressestimmen

Erdinger Anzeiger 10.12.2019

Erdinger Anzeiger 11.12.2019

Wochenblatt Erding 04.03.2020

Süddeutsche Zeitung 04.03.2020

Zur Absage

Süddeutsche Zeitung

 

Probenplan

Der Probenplan wird zu gegebener Zeit erstellt und veröffentlicht.

 

Bilder

fotografiert und bearbeitet von Gerd König

 

Sponsoren

Wir bedanken uns bei den Sponsoren für Geld- und Sachspenden.

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