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Sebastian Pointner
Dokumentarspiel über die letzte Hinrichtung in Erding (1986)
Regie und Idee: Josef Beil
Text: Leonhard Seidl

In Erding fand am 3. Juli 1830 die letzte Hinrichtung des Müllerburschen Sebastian Pointner durch Enthauptung statt.

Josef Beil faszinierte der Gedanke, dass der im Erdinger Heimatmuseum noch im Original vorhandene Hinrichtungsstuhl eine Anregung wäre, daraus ein anschauliches Dokumentarstück dieses mörderischen Kapitels aus unserem Landkreis zu inszenieren.

Flyer
Szenenbild

So gelang dann anlässlich der Eröffnung des Erdinger Heimatmuseums im November 1986 der Volksspielgruppe Altenerding ein ergreifendes Schauspiel über die Hinrichtung des durch Diebstahls- und Mordtaten zum Tode verurteilten jungen Burschen.

Die in Detail gehende Aufzeichnungen über "Sebastian Pointner" und dessen Geschichte wurden aus der Kriminalakte sowie aus bayerischen Geschichtsbänden und Zeitungsausschnitten in mühevoller Kleinarbeit entnommen. (Text der Aufführung von Leonhard Seidl).

Das Puplikum zeigte durch gutbesuchte Aufführungen großes Interesse und deshalb kam das Stück "SEBASTIAN POINTNER" noch einmal im Jahre 1989 als Freilichtspiel in Altenerding auf das Programm.



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